Blastozyste

 

Blastozyste

Die Blastozyste, vom altgriechischen Wortstamm blaste für „Keim“ oder „Spross“, bezeichnet beim Menschen ein spezifisches Entwicklungsstadium der Embryogenese. Bei diesem entsteht aus einer befruchteten Eizelle durch Teilung ein kugelförmiger Zellhaufen mit 8 bis 32 Zellen.

Aus der kompakten Zellanhäufung bilden sich ab dem vierten Tag der Schwangerschaft sogenannte Interzellularspalten. Diese füllen sich mit Flüssigkeit und schließlich sich zur Blastozystenhöhle zusammen, die wiederum die namensgebende Blase bildet.

Erst mit der Ausbildung der Blastozystenhöhle und deren Füllung mit Flüssigkeit kann die eigentliche Differenzierung der Blastozystenzellen in die Eihülle (spätere Fruchtblase) und den Embryoblast (den eigentlichen Fötus) stattfinden. Der Entwicklung eines eigenständigen Lebens steht damit nichts im Wege.

Im Übrigen sind der Blastozyste im Stadium der Differenzierung der Zellen sogenannte embryonale Stammzellen entnehmbar. Diese Art der Stammzellengewinnung ist unter Medizinern und in der Öffentlichkeit jedoch umstritten und bietet immer wieder Anreiz zu Diskussionen.

 

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