Flüssigkeitsbedarf in der Schwangerschaft

 

Flüssigkeitsbedarf in der Schwangerschaft

Durchschnittlich verliert ein Erwachsener eineinhalb bis zwei Liter Wasser am Tag, wobei die Abgabe über den Harn, die Haut, den Atem oder die Verdauung kontinuierlich und rund um die Uhr erfolgt. Damit der Körper nicht dehydriert, muss der Flüssigkeitsverlust des Organismus zügig ausgeglichen werden. Zwar verfügt der Körper über kurzfristig mobilisierbare Wasserreserven unter der Haut, da diese aber begrenzt und in kürzester Zeit verbraucht sind müssen sie schnellstens aufgefrischt werden.

 

Besonders während der Schwangerschaft ist es unabdingbar, den Körper mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Denn im Gegensatz zu einem normalen Erwachsenen ist der Flüssigkeitsbedarf einer Schwangeren durch das um circa ein Drittel erhöhte Blutvolumen, die Weitung der Blutgefäße durch und die zusätzliche Beanspruchung des Körpers durch das heranwachsende Kind signifikant erhöht. Durchschnittlich benötigt eine Schwangere deshalb rund zwei bis zweieinhalb Liter Flüssigkeit pro Tag.

Um den Flüssigkeitsverlust während der Schwangerschaft optimal auszugleichen, sollte die Schwangere die benötigte Menge möglichst über den Tag hinweg verteilt aufnehmen (abends aufzuholen bringt nichts). Sehr gut geeignet sind dabei Getränke wie Mineralwasser, Kräuter- oder Früchtetee beziehungsweise mit Wasser verdünnte Obst- oder Gemüsesäfte. Diese enthalten nicht nur weniger Kalorien, sie versorgen den Körper auch mit den notwendigen Vitaminen, Mineralien uns Spurenelementen. Welche Getränke dabei geeignet beziehungsweise ungeeignet sind, können Sie beispielhaft der nachfolgenden Liste entnehmen.

Getränke im Überblick

Wasser: Wasser ist für Schwangere das Getränk Nummer Eins, denn Wasser enthält einen Großteil der Mineralien und Spurenelementen, die der Körper während der Schwangerschaft benötigt. Werdende Mütter sollten dabei kohlensäure- und natriumarme Wasser bevorzugen, denn kohlesäurearmes Wasser hilft beispielsweise Sodbrennen zu lindern und natriumarmes Wasser verhindert die Bindung von Flüssigkeit, sogenannte Wassereinlagerungen, im Gewebe. Achten Sie deswegen beim Kauf auf „stilles“ Mineralwasser mit einem möglichst niedrigen Natriumanteil und vielen Mineralstoffen.

Milch: Genau genommen ist Milch nicht als Getränk, sondern eher als flüssiges Nahrungsmittel zu werten. Aus diesem Grund ist Milch auch kein Durstlöscher (diesen Zweck erfüllt Wasser), sondern vielmehr ein Kalziumlieferant, Entspannungsmittel zum Einschlafen (warme Milch) oder Hilfsmittel gegen Sodbrennen (Fettanteil der Milch).

Zuckerreiche und chininhaltige Erfrischungsgetränke: Während zu den zuckerreichen Erfrischungsprodukten Getränke wie Cola, Fanta, Eistee oder Softdrinks zählen, verstehen Mediziner unter chininhaltigen Getränken Produkte wie Bitter Lemon, Tonicwasser oder Ginger-Ale. Insbesondere von zuckerreichen Getränken sollte die Schwangere Abstand nehmen, da diese einerseits durch den meist hohen Zuckeranteil die Möglichkeit einer schwangerschaftsbedingten Diabeteserkrankung verstärken und anderseits als Durstlöscher ungeeignet sind. Trinkschokolade und Kakao sind aus diesem Grund auch ungeeignet und bei Konsum nur in geringen Mengen zu empfehlen.
 
Kaffee und Tee: Eine Reihe an Studien konnte belegen, dass der Konsum von lediglich zwei Tassen Kaffee am Tag erhebliche Auswirkungen (bspw. geringes Geburtsgewicht oder Fehlbildung von Organen) auf die Entwicklung des Kindes haben kann. Die Effekte stammen dabei nicht vom Kaffee selbst, sondern vom darin enthaltenen Koffein, das ebenso in Schwarztee, Cola Espresso oder auch Bitterschokolade zu finden ist. Experten raten deshalb während der Schwangerschaft gänzlich auf koffeinhaltige Getränke zu verzichten.
 
Alkohol: Für jede Schwangere sollte inzwischen selbstverständlich sein, dass Alkohol in der Schwangerschaft ein Tabu ist. Denn Alkohol führt zu schweren Wachstums- und Entwicklungsschäden beim Kind und insbesondere im ersten Drittel der Schwangerschaft zu Schäden am Gehirn, die fast immer in späteren kognitiven Einschränkungen enden.

 

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