Checkliste Wehen forcieren

 

Checkliste – Hilfe bei den Wehen

Gegen Ende der Schwangerschaft warten die meisten Frauen sehnsüchtig auf die Geburt, denn der Bauch ist jetzt kugelrund, jede Bewegung fällt schwer und es drückt und zieht an jeder Ecke. Sobald es aber losgeht, stellen insbesondere Erstgebärende fest, dass sich die Zeit bis zur endgültigen Geburt oft über Stunden hinweg erstreckt. Wenn die Wehen dann zu lange dauern, kommt schnell der Wunsch auf, die Wehen beschleunigen zu können. Um Sie dabei zu unterstützen, haben wir Ihnen nachfolgend eine kleine Liste mit Anregungen zur Beschleunigung von Wehen sowie nützlichen Tipps zusammengestellt.


Wehen beschleunigen:

 

  • Bewegung und damit eine senkrechte Haltung bewirkt, dass das Gewicht des Kindes zusätzlich auf die Gebärmutter drückt. Das Ergebnis ist eine Anregung der Kontraktionen.
  • eine volle Blase verlangsamt den Wehenrhytmus, da dem Kopf des Kindes wenig Platz bleibt, um sich durchs Becken zu schieben. Regelmäßige Toilettengänge fördern dementsprechend die Wehentätigkeit.
  • ein Vollbad mit warmem Wasser beschleunigt den Kreislauf. Kliniken stellen aus diesem Grund oft Geburtsbecken zur verfügung
  • eine Stimulation des Muttermundes (bspw. leicht mit den Fingern) setzt Prostaglandine frei, die den Muttermund weicher und die Kontraktionen wirksamer machen
  • Bauchmassagen helfen, die Wehentätigkeit anzuregen – im unteren Bauchbereich ist die Anregung dabei geringer als im oberen Bauchbereich
  • regelmäßiges Essen und Trinken versorgt den Körper mit Energie und hilft, die beschwerliche Wehenzeit besser zu überstehen
  • verschiedene Atemtechniken beschleunigen den Spannungsabbau des Körper und verringern dadurch den Abstand zwischen den Wehen
  • Positionswechsel helfen, eine angenehmere Geburtsposition zu finden – und ein entspannter Körper kann die Wehenanstrengungen besser bewältigen
  • Sie können Ihr Baby unterstützen, indem Sie Ihre Hüften Kreisen und sich während der Wehen nach vorne lehnen. Dadurch wird das Baby schneller durch den Gebärmutterhals geschoben.
  • das Rubbeln beider Brustwarzen für eine Dauer von einer Minute (dann 2-3 Minuten Pause und Rubbeln wiederholen) übt unter Umständen einen Reiz auf die Uterusmuskulatur aus, die die Kontraktionen angeregt




Nützliche Hinweise:

  • anstatt im Bett zu liegen, können Sie auch aufstehen
  • Bewegung verstärkt die Wehen, kann Sie aber auch erträglicher machen
  • Wehenschmerzen sind in jeder Position (liegen, stehen, sitzen) nahezu gleich stark – im Stehen ertragen viel Frauen die Schmerzen jedoch leichter
  • warmes Wasser kann die Gabe von wehenfördernden Medikamenten verringern
  • isotonische Getränke helfen der körperlichen Dehydrierung entgegenzuwirken
  • kräftige Rückenmassagen (durch den Partner) wie auch beruhigende Musik tragen zur Entspannung bei
  • scheuen Sie sich nicht Fragen an Ihre Hebamme zu stellen und sich Situationen erklären zu lassen – ein besseres Verständnis trägt zum Abbau von Ängsten bei
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