Geburtsschmerzen


Geburtsschmerzen


Statistiken zeigen, dass Schwangere, die noch kein Kind geboren haben, sehr häufig große Angst vor den Schmerzen während der Geburt haben. Um Ihnen einen kleinen Teil der Angst zu nehmen, können Sie vor der Geburt bereits die folgenden Maßnahmen anstrengen:

 

  • Nehmen Sie regelmäßig an einem Geburtsvorbereitungskurs teil
  • Nehmen Sie möglichst regelmäßig an Schwangerschaftsgymnastikkursen teil
  • Lassen Sie Ihren Partner an der Geburt teilhaben. Er wird Sie besonders auf emotionaler Ebene unterstützen.


Zusätzlich zu den vorbereitenden Maßnahmen kann die Schaffung diverser Rahmenbedingungen dazu führen, dass die Geburt komplikationslos und die Wehen weniger schmerzhaft verlaufen. Vor allem eine Geburt, die spontan (nicht unter Gabe von geburtseinleitenden Mitteln) beginnt, trägt zur Reduzierung der Schmerzen bei. Es lohnt sich daher für Sie, Geduld zu zeigen. Eine Wohlfühlatmosphäre, in der Sie sich aufgehoben, ungestört und unbeobachtet fühlen trägt darüber hinaus dazu bei, dass Ihr Körper seine eigenen Voraussetzungen besser nutzt. Ihr Körper produziert in entspannter Atmosphäre mehr körpereigene Schmerzmittel und sorgt dafür, dass weniger Stresshormone (bewirken, dass die Wehen ineffizienter und schmerzhafter werden) ausgeschüttet werden. Nicht zuletzt kann eine Akkupunktur dabei helfen, die Geburtsschmerzen zu lindern.

 

 

Geburtsphasen


Die Geburt an sich teilt sich in 3 Phasen auf:

 

  • Die Eröffnungsphase, in der sich der Muttermund durch die Eröffnungswehen öffnet
  • Die Austreibungsphase, in der das Kind mit Austreibungswehen nach draußen geschoben wird
  • Die Nachgeburtsphase, in der die Plazenta mittels Nachgeburtswehen abgestoßen wird


Die schmerzhafteste Phase wird für Sie die Eröffnungsphase sein, während die Austreibungsphase von den meisten Frauen als Erleichterung empfunden wird.

Wenn Sie in einer Klinik entbinden, wird diese Ihnen eine Reihe an Möglichkeiten zur Verfügung stellen, auftretende Schmerzen zu lindern. Es besteht die Möglichkeit, allgemeine Schmerzmittel, Beruhigungsmittel, schmerzlösende Mittel, krampflösende Mittel oder narkotisierende Mittel zu verabreichen. Seien Sie sich jedoch immer bewusst, dass die Gabe von Medikamenten während der Geburt nicht ohne Nebenwirkungen für Mutter und Kind bleibt.  Die Medikamente können beispielsweise zu Atemproblemen beim Kind führen, Sedative lassen die kindlichen Herztöne abfallen und Lokalbetäubungen verringern die Blutzufuhr und somit die Sauerstoffversorgung zum Kind.

Falls Sie sich für eine lokale Betäubung entscheiden, sollten Sie wissen, dass es folgende 2 Arten gibt:

 

  • Den Pudendusblock, bei dem die äußeren Genitalien und der Damm betäubt werden
  • Die Spinalanästhesie (PDA), bei der die Schmerznerven ausgeschaltet werden (Bedingung: Öffnung des Muttermundes mind. 4cm, Mittel bleibt bis nach der Entbindung im Körper)


Während der Geburt wird sich die Hebamme oder der behandelnde Arzt zwingend nach der Stärke Ihrer Schmerzen erkundigen. Sie können dann entscheiden, welche Methode zur Linderung Sie wählen.

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