Grippeimpfung für werdende Mütter


Grippeimpfung für werdende Mütter

 

Eine Erkältung ist eine lästige Angelegenheit, verläuft in den meisten Fällen aber harmlos. Anders sieht es bei einer Grippe aus: Bei Ihr handelt es sich um eine Infektion mit Influenza-Viren, bei der oftmals die Viren selbst nicht das Gefährliche sind, sondern bakterielle Sekundärinfektionen, die der Grippeerkrankung folgen. Da der Organismus des Erkrankten aufgrund der Bekämpfung der Influenza-Viren bereits geschwächt ist, können Bakterien leichter in den Körper eindringen, sich vermehren und weitere Krankheiten auslösen. In schlimmeren Fällen führt eine Grippe dadurch zu Komplikationen wie Gehirnentzündung, Entzündungen der Skelettmuskulatur oder Herzmuskelentzündungen.
 

Grippeimpfung in der Schwangerschaft

Wie bei jeder Anwendung von Medikamenten in der Schwangerschaft gilt auch für die Grippe, dass die werdende Mutter grundsätzlich Vorsicht walten lassen sollte. Vor diesem Hintergrund ist es als Schwangere sinnvoll, den eigenen Körper als System zu betrachten, dass in der Schwangerschaft maßgeblich beeinträchtigt ist. Auf Grund der Belastung ist die Leistungsfähigkeit soweit herabgesetzt, dass der Körper im Grenzbereich arbeitet. Dementsprechend werden Impfungen zumindest in den ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft wenn möglich vermieden, da sie auch die Entwicklung des Ungeborenen in besonderer Weise beeinflussen.
 

Nach Ablauf der ersten 12 Wochen kann laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission auch Schwangeren eine Grippeschutzimpfung gegeben werden. Begründet wird die Empfehlung mit einem erhöhten Infektionsrisiko bei Schwangeren, das durch die körperliche Belastung entsteht. Auch Frauenärzte teilen die Einschätzung der Kommission und raten zu einer Impfung. Denn gerade Schwangere sind im Falle einer Infektion zusätzlichen Gefahren ausgesetzt, weil bei ihnen häufiger Komplikationen wie beispielsweise Lungenentzündungen auftreten. Faktisch kann sich das Ungeborene zwar nicht bei der Mutter anstecken. Eine ernsthafte Erkrankung der Mutter, kann jedoch auch für das Baby gefährlich werden. Nach Ablauf der 14. Schwangerschaftswoche kann eine Schutzimpfung jedoch routinemäßig vorgenommen werden.

Sollte die Schwangere einem Risikokreis angehören, der unter chronischen Erkrankungen wie Asthma, Diabetes oder Bluthochdruck leidet, raten Frauenärzte sogar dazu, sich auf Grund der möglichen Komplikationen bereits in den ersten Schwangerschaftswochen impfen zu lassen.

Wer führt die Impfung durch?

Da insbesondere Frauenärzte, die im klassischen Sinne auch Präventionsärzte sind, die Grippeimpfungen als wichtige Präventionsmaßnahme erkannt haben, können sich Schwangere primär bei Ihrem Frauenarzt eine Grippeimpfung geben lassen. Von Vorteil ist die Impfung beim Frauenarzt zudem, da dieser die individuelle Verfassung der Schwangeren beurteilen und bei Folgeerscheinungen wie einer seltenen Fieberreaktion auch die Entscheidung zu einer fiebersenkenden Tablette frühzeitig treffen kann. Ansonsten können Schwangere die Impfung auch von jedem anderen Impfarzt, der über das entsprechende aktuelle Impfwissen verfügt, vornehmen lassen.

Können nach der Impfung Nebenwirkungen auftreten?

Kein Medikament, das eine Wirkung zeigen soll, ist völlig frei von Nebenwirkungen. Da Impfstoffe jedoch zu den nebenwirkungsärmsten Medikamenten zählen, sind kaum Nebenwirkungen zu erwarten. Davon abgesehen kann es in Einzelfällen aber zu einer Reaktion an der Einstichstellstelle kommen oder eine Fieberreaktion bis 38,5 Grad entstehen. Gelegentlich kann ein allgemeines Krankheitsgefühl entstehen. Die Symptome verschwinden jedoch im Allgemeinen nach wenigen Tagen vollständig. Schwere Impfnebenwirkungen treten bei den heutigen Impfstoffen so gut wie nie auf.

 
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