Der Weg zum Wunschkind: Diese Methoden der künstlichen Befruchtung gibt es

 

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Der Weg zum Wunschkind: Diese Methoden der künstlichen Befruchtung gibt es
 
 
Für viele Paare bleibt eine künstliche Befruchtung die einzige Möglichkeit, ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Wenn es auf dem natürlichen Weg nicht klappt und eine Fruchtbarkeitsstörung vorliegt, die eine Schwangerschaft verhindert, kann eine Kinderwunschbehandlung helfen. Ungewollt kinderlose Paare können mittlerweile auf verschiedene Methoden der künstlichen Befruchtung zurückgreifen. Nicht für jedes Paar ist jedoch jede Methode empfehlenswert. Einige Maßnahmen sind dabei außerdem auch erfolgsversprechender als andere.
 
Paare, die sich einer Kinderwunschbehandlung unterziehen, greifen in der Regel auf eine oder mehrere Methoden der künstlichen Befruchtung zurück, bei denen Reproduktionsmediziner zu einer Schwangerschaft verhelfen. Eizelle und Spermium sollen mithilfe verschiedener Behandlungsmethoden leichter zueinander finden, so dass die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft um ein Vielfaches steigt. 
Im Vorfeld wird der weibliche Zyklus mittels Ultraschalluntersuchungen und Blutabnahmen genau untersucht. Dieses Vorgehen hilft nicht nur dabei, den Grund für die bisher ungewollte Kinderlosigkeit zu finden, sondern macht es den Ärzten außerdem möglich, die passende Behandlungsmethode für ein Paar zu finden und nicht zuletzt einen passenden Zeitpunkt dafür auszumachen. 
 

Die IUI-Methode findet als einzige komplett innerhalb des weiblichen Körpers statt

 
 
Bei der IUI (Intrauterine Insemination) wird das Sperma des Mannes direkt in die Gebärmutter der Frau gespritzt. In der Regel wird diese Methode dann angewendet, wenn die ungewollte Kinderlosigkeit in erster Linie von zu langsamen oder wenigen Spermien des Mannes abhängt, findet allerdings auch Anwendung bei Single-Frauen oder lesbischen Paaren. Eine Behandlung kostet hierbei rund 300 Euro, häufig kommen weitere Kosten für Medikamente und Untersuchungen hinzu. 
 
In bestimmten Fällen unterstützen das manche Krankenkassen auch finanziell. Bei gesetzlichen Krankenkassen werden bis zu acht Versuche ohne vorherige Hormonbehandlung übernommen. Wer sich vorher Hormonbehandlungen unterzogen hat, bekommt hingegen bis zu drei Versuche von der Krankenkasse bezahlt. 
 
 
Die IVF-Behandlung zählt ebenfalls zu den häufig angewendeten Methoden
 
 
Die IVF-Behandlung (In-Vitro-Fertilisation) ist eine Methode der künstlichen Befruchtung, die außerhalb des weiblichen Körpers stattfindet. Hierbei werden der Frau unter einer Narkose mehrere Eizellen aus dem Eierstock entnommen, um sie anschließend im Labor mit den Spermien des Mannes zusammenzuführen. Sofern eine erfolgreiche Befruchtung stattgefunden hat, werden ein bis drei Embryonen in die Gebärmutter der Frau eingesetzt. 
Die Geburtenrate liegt hierbei pro Embryo bei etwa 20 Prozent – je mehr Embryonen also in die Gebärmutter eingesetzt werden, desto höher die Chance auf eine intakte Schwangerschaft und ein Baby. Hierbei erhöhen sich jedoch auch die Chancen auf Zwillinge oder Drillinge, sofern mehr als ein Embryo eingesetzt wird. Auch hier beteiligen sich gesetzliche Krankenkassen an den Kosten für diese Behandlung. 
 
 
Häufig der letzte Ausweg: Die ICSI-Behandlung
 
 
Bei der ICSI (Intracytoplasmatische Spermieninjektion) handelt es sich ebenfalls um eine Behandlung, die in erster Linie außerhalb des weiblichen Körpers stattfindet. Auch hier werden der Frau wie bei der IVF-Behandlung unter Narkose Eizellen aus dem Eierstock entnommen, die dann ebenfalls im Labor mit den Spermien des Mannes zusammengeführt werden. Allerdings wird hierbei nachgeholfen: Einzelne Samenzellen des Mannes werden von Reproduktionsmedizinern direkt in reife Eizellen gespritzt. 
 
Wenn eine erfolgreiche Befruchtung stattfand, werden die Embryonen hierbei anschließend wieder in die Gebärmutter der Frau eingesetzt. Auch hier werden im Normalfall ein oder zwei und höchstens drei Embryonen transferiert. Die ICSI-Behandlungsmethode wird dann angewendet, wenn andere Behandlungsmethoden wie IUI oder IVF bisher erfolglos blieben und die Spermien des Mannes aufgrund mangelnder Beweglichkeit nicht dazu in der Lage sind, eine Eizelle selbstständig zu befruchten. Viele gesetzliche Krankenkassen beteiligen sich hierbei an bis zu drei Behandlungsversuchen. 
 
 
Frauen müssen sich vorher häufig einer Hormontherapie unterziehen
 
 
Häufig ist es für die Frau notwendig, sich vorher einer Hormontherapie zu unterziehen, um Methoden der künstlichen Befruchtung anzuwenden. Auf diese Weise soll gewährleistet werden, dass reife Eizellen vorhanden sind, die für die Befruchtung notwendig sind. Hierbei spritzen sich die Patientinnen selbst ein stimulierendes Hormon, das zur Reifung der Eizellen führt. Zusätzlich wird ab dem sechsten Zyklustag ein weiteres Hormon verabreicht, das einen spontanen Eisprung verhindern soll.
 
Gelingt die Reifung der Eizellen, wird mittels hCG-Gabe ein Eisprung kontrolliert ausgelöst. Kurz vor Eisprung werden die reifen Eizellen mittels Punktion entnommen, um diese letztendlich im Labor mit den Spermien des Mannes zusammenzuführen. Je nach Behandlungsmethode kann die hormonelle Stimulation jedoch auch mit Tabletten anstelle von Spritzen erfolgen. 
 
 
Verschiedene Voraussetzungen müssen für eine künstliche Befruchtung erfüllt sein
 
 
Um sich einer künstlichen Befruchtung unterziehen zu können, müssen verschiedene Kriterien erfüllt sein:
 
  • Neben einer eindeutigen medizinischen Indikation, die Paare oder Alleinstehende vorweisen müssen, 
  • ist eine Beratung zu den Methoden der künstlichen Befruchtung ebenfalls verpflichtend. 
  • Ein HIV-Test sowie 
  • Röteln- und Windpockenimpfung sind weitere Vorgaben, die erfüllt sein müssen, um alle Voraussetzungen zu erfüllen, die für die Durchführung der Kinderwunschbehandlung notwendig sind. 
 
Nicht immer ist eine Kinderwunschbehandlung dabei sofort erfolgreich. Häufig ist es ein langer Weg mit vielen Versuchen und unterschiedlichen Behandlungsmethoden, den Paare und Alleinstehende auf sich nehmen müssen. Je jünger eine Frau ist, desto besser stehen die Chancen dabei auf einen Erfolg der künstlichen Befruchtung. Bei Frauen über 45 Jahre hat die Qualität der Eizellen so weit abgenommen, dass eine Schwangerschaft sehr unwahrscheinlich ist. 

 

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