Abschied vom Kinderwunsch

 

Wenn die Schwangerschaft auf normalem Wege nicht klappt und keine der Methoden der modernen Reproduktionsmedizin Erfolg verspricht, gelangen Paare an den Punkt, an dem sie sich eingestehen sollten, dass sich der Kinderwunsch nicht verwirklichen lässt.

Viele Paare versuchen oft lange und intensiv, auch unter Zuhilfenahme reproduktionsmedizinischer Methoden, schwanger zu werden. Bleibt der Erfolg aus, kommt irgendwann der Punkt, an dem der ewige Kreislauf aus Warten, Bangen und enttäuscht Sein durchbrochen werden muss. Wann genau dieser Punkt erreicht ist, hängt von der individuellen Stärke der Partnerschaft, der psychologischen Verfassung und dem körperlichen Befinden ab. So kann für das eine Paar nach dem dritten Versuch einer künstlichen Befruchtung der Schlusspunkt erreicht sein, andere Paare hingegen probieren es jahrelang. Wichtig bei der Entscheidung ist jedoch, dass das betroffene Paar so früh wie möglich einen Endpunkt festlegt, an dem es aufhören will.

So raten Psychologen in Seminaren ihren Klienten, dass diese beispielsweise das Jahresende oder den Geburtstag eines Partners als Schlusspunkt wählen sollten. Bei diesem Schlusspunkt handelt es sich natürlich nicht um eine feste Bestimmung, vielmehr sollte der Termin als Grenze verstanden werden, die sich noch verschieben lässt. Als vorläufiger Plan eignet sich die Festlegung zumindest hervorragend. Psychologen raten betroffenen Paaren außerdem, dass sie sich neben dem Traum vom Kind auch eine alternative Vision überlegen sollten. So kann beispielweise eine Adoption oder auch eine Pflegschaft für ein Kind eine Alternative sein. Anstelle der Familiengründung können natürlich auch eine berufliche Veränderung oder eine Weltreise als Vision dienen.

Ist der Zeitpunkt des Schlussstriches heran, wird empfohlen, sich vom Kinderwunsch zu verabschieden. Diese Trauerarbeit, die dem Verlust eines nahestehenden Menschen ähnlich ist, erweist sich laut Psychologen als besonders wichtig. Tunlichst zu vermeiden ist eine Bagatellisierung der Trauer, denn oft fühlt man sich als  Betroffener unter Druck gesetzt, endlich mit dem Thema abzuschließen. Natürlich ist der Trauerprozess nicht einfach, denn viele Paare plagt die Schuld oder ein Schamgefühl, nicht mit anderen Paaren mithalten und keine Kinder bekommen zu können.

Psychologen empfehlen daher ein Abschiedsritual, bei dem man beispielsweise eine chinesische Laterne steigen lassen oder ein Schiffchen einen Fluss hinabschwimmen lassen kann. Manche Experten empfehlen auch, während der Zeit des Abschiedes zu verhüten um einen klaren Schlussstich zu ziehen und eventuelle geheime Hoffnungen zu unterbinden.

Für das Paar beginnt nach dem Abschied ein neuer Lebensabschnitt. Als ersten sollte sich das Paar seiner neuen Rolle als kinderloses Paar bewusst werden. Sinnvoll ist es, dem Bekanntenkreis die Entscheidung mitzuteilen und mit offenen Problemen konstruktiv umzugehen. Natürlich ist so ein Outing nicht leicht, auf die Zeit gesehen ist es aber einfacher als mit Notlügen leben zu müssen. Experten legen Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch ans Herz, sich den Wert ihrer Partnerschaft wieder vor Augen zu führen. Denn die Zeit des ständigen Hoffens, Bangens und enttäuscht Werdens gemeinsam zu überstehen ist eine herausragende Leistung, die von großer Liebe und Achtung füreinander zeugt. Wer diese Energie aufbringt ist auch im Stande, neue Lebensziele zu bewältigen und mit Freude und Lust das Leben zu genießen.

 

Was ist unter Blastozystentransfer zu verstehen?

 

Wie bereits bei der ICSI-Methode beschrieben, werden bei dieser nach einer Hormonstimulation der Frau die gebildeten Eizellen entnommen und im Labor mit den Samen des Mannes unter dem Mikroskop zusammengebracht und nach 2 oder 3 Tagen zurück versetzt. Im Gegensatz zur normalen IVF- oder ICSI-Behandlung, wird bei einer Behandlung mit Blastozysten-Transfer die Dauer zwischen der Entnahme und Rückversetzung der Eizellen von 2 bis 3 Tagen auf mindestens 5 Tage erhöht. Diese Zeit wird benötigt, um beim kultivieren der Eizellen im Labor das Blastozystenstadium der Eizellen zu erreichen. Durch die längere Kultur erfolgt der Transfer zu dem Zeitpunkt, an dem die Embryonen auch üblicherweise die Gebärmutter erreichen und sich einnisten.


Die Kulturbedingungen für den Embryo sind heute standardisiert, wobei verschiedene Kulturmedien existieren, mit denen versucht wird, die natürliche Umgebung des Embryos bei seiner Wanderung durch den Eileiter nachzustellen. Hierfür ist es allerdings notwendig, ab dem dritten Tag nach der Punktion ein Umsetzung der Embryonen in ein spezielles Medium mit einer anderen Zusammensetzung vorzunehmen.

Das Ziel des Blastozysten-Transfers ist es, eine bessere Auswahl vitaler und vor Allem einnistungsfähiger Embryonen zu erreichen. Da im Rahmen des Blastozystentransfers nicht alle Embryonen das Blastozystenstadium erreichen, werden zur Rückversetzung auch nur Embryonen genommen, die den Vorgaben genügen. Dementsprechend ist die Chance auf eine Schwangerschaft vergleichsweise höher als bei einer IVF oder ICSI.

Entgegen oftmals anderslautender Meinungen, ist der Blastozystentransfer auch in Deutschland erlaubt.

Wann wird ein Blastozystentransfer als Methode genutzt?

Bei Paaren, bei denen abzusehen ist oder im Verlaufe mehrerer Behandlungen festgestellt wurde, dass sich zwar Eizellen extrahieren lassen und diese befruchtet werden können, die Einnistung dieser aber nicht erfolgt bzw. frühe Fehlgeburten auftreten, wird im Rahmen der IVF- oder ICSI-Behandlung der Blastozysten-Transfer empfohlen. Durch die Minimierung des Risikos des Verlustes der Lebensfähigkeit der Embryonen, können so bei betroffenen Paaren höhere Erfolgschancen einer Schwangerschaft erzielt werden.

In Zahlen beschrieben bedeutet dies, dass bei einer IVF- oder ICSI-Behandlung die Erfolgschancen einer Schwangerschaft beim Transfer des Embryos am 3.Tag mit 19-22 Prozent angegeben werden. Im Vergleich hierzu steigt die Erfolgschance mit Blastozystentransfer auf 24-26 Prozent.

 

Zu beachten gilt es, dass auch für eine Behandlung mit Blastozystentransfer die generellen Voraussetzungen für eine künstliche Befruchtung gelten. Diese besagen, dass neben der Einschränkung der Fruchtbarkeit Mannes oder der Frau ein maximales Alter von 50 Jahren beim Mann und 40 Jahren bei der Frau sowie ein Mindestalter von 25 Jahren bestehen. Darüber hinaus dürfen Ei- und Samenzellen nur vom zu behandelten Paar verwendet werden, es muss ein negativer HIV Test beider Partner vorliegen sowie eine Rötelimmunität bei der Frau gegeben sein.

Welche Kosten werden durch die Krankenkasse übernommen?

Für eine Behandlung im Rahmen einer IVF bzw. ICSI mit Blastozysten-Transfer fallen im Vergleich zu den ursprünglichen Kosten der Behandlung zusätzlich zwischen 400€ und 700€ für den Blastozystentransfer an. In Summe entstehen Ihnen dadurch Kosten in Höhe von 3500€ – 4500€ für die Behandlung selbst, den Blastozystentransfer sowie für alle Medikamente die für die Hormontherapie und Nachbehandlung benötigt werden. Liegt keine Beteiligung der Krankenkasse an den Gesamtkosten vor, müssen Sie die entstehenden Kosten allein tragen. Sollte sich die Krankenkasse an den Kosten beteiligen, so kann die Beteiligung auf Antrag bis zu 50 Prozent betragen. Jedoch ist die Anzahl seitens der Krankenkasse auf maximal 3 Versuche beschränkt.

Welche Risiken können entstehen?

Das wohl größte Problem bei der Anwendung des Blastozystentransfers liegt wohl darin, das durch das lange kultivieren der Embryonen im Labor die Überlebensrate prozentual sinkt. Studien gehen davon aus, dass ca. 50 Prozent der kultivierten Embryonen am 5. Tag nach der Punktion nicht mehr lebensfähig sind. Dementsprechend muss die Zahl der gewonnenen Eizellen relativ hoch sein, damit ausreichend Embryonen zum Transfer bereitstehen – bei den meisten Paaren ist diese Situation leider nicht gegeben.

Neben den Grundbedingungen, die es für einen Blastozysten-Transfer zu erfüllen gilt, existieren im Erfolgsfall weitere Risiken. Hierzu zählt vor allem, dass die Rate eineiiger Zwillinge nach einer Behandlung mit Blastozystentransfer deutlich erhöht ist. Studien weisen nach, dass die Rate nach frühem Transfer ca. 4,3 Prozent höher als bei einer intrazytoplasmatischen Spermieninjektion ist.

Nach wie vor ist auch ungeklärt, welchen Einfluss die verlängerte Embryonenkultur auf die kindliche Entwicklung ausübt. Die frühen Teilungsstadien des Embryos sind ein hoch komplexes System. Allerdings ist der Einfluss einer Embryokultur beim Blastozystentransfer als auch bei einer konventionellen IVF noch nicht abschließend geklärt. Fest steht aber, dass durch das doppelte Vorhandensein der Chromosomen alle Gene doppelt vererbt werden. Benötigt wird jedoch nur ein Paar, das andere wird durch imprinting abgeschaltet. Begünstigt durch die Reagenzglasbefruchtung kann es so zu Defekten kommen, bei dem in Einzelfällen beide elterlichen Gene aktiviert werden.

Nicht zuletzt kann es durch die Notwendigkeit einer höheren Zahl an Eizellen für den Blastozystentransfer zu einem Überstimulationssyndrom bei der Frau kommen.

 

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Gesetz zum Schutz von Embryonen (Embryonenschutzgesetz - ESchG)

 

Der Bundestag hat das folgende Gesetz beschlossen:

 

§ 1 Mißbräuchliche Anwendung von Fortpflanzungstechniken

 

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

1. auf eine Frau eine fremde unbefruchtete Eizelle überträgt,
2. es unternimmt, eine Eizelle zu einem anderen Zweck künstlich zu befruchten, als eine Schwangerschaft der Frau herbeizuführen, von der die Eizelle stammt,
3. es unternimmt, innerhalb eines Zyklus mehr als drei Embryonen auf eine Frau zu übertragen,
4. es unternimmt, durch intratubaren Gametentransfer innerhalb eines Zyklus mehr als drei Eizellen zu befruchten,
5. es unternimmt, mehr Eizellen einer Frau zu befruchten, als ihr innerhalb eines Zyklus übertragen werden sollen,
6. einer Frau einen Embryo vor Abschluß seiner Einnistung in der Gebärmutter entnimmt, um diesen auf eine andere Frau zu übertragen oder ihn für einen nicht seiner Erhaltung dienenden Zweck zu verwenden, oder
7. es unternimmt, bei einer Frau, welche bereit ist, ihr Kind nach der Geburt Dritten auf Dauer zu überlassen (Ersatzmutter), eine künstliche Befruchtung durchzuführen oder auf sie einen menschlichen Embryo zu übertragen.

(2) Ebenso wird bestraft, wer
1. künstlich bewirkt, daß eine menschliche Samenzelle in eine menschliche Eizelle eindringt, oder
2. eine menschliche Samenzelle in eine menschliche Eizelle künstlich verbringt, ohne eine Schwangerschaft der Frau herbeiführen zu wollen, von der die Eizelle stammt.

(3) Nicht bestraft werden
1. in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1, 2 und 6 die Frau, von der die Eizelle oder der Embryo stammt, sowie die Frau, auf die die Eizelle übertragen wird oder der Embryo übertragen werden soll, und
2. in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 7 die Ersatzmutter sowie die Person, die das Kind auf Dauer bei sich aufnehmen will.
 
(4) In den Fällen des Absatzes 1 Nr. 6 und des Absatzes
2 ist der Versuch strafbar.

§ 2 Mißbräuchliche Verwendung menschlicher Embryonen

(1) Wer einen extrakorporal erzeugten oder einer Frau vor Abschluß seiner Einnistung in der Gebärmutter entnommenen menschlichen Embryo veräußert oder zu einem nicht seiner Erhaltung dienenden Zweck abgibt, erwirbt oder verwendet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer zu einem anderen Zweck als der Herbeiführung einerSchwangerschaft bewirkt, daß sich ein menschlicher Embryo extrakorporal weiterentwickelt.
 
(3) Der Versuch ist strafbar.

 

§ 3 Verbotene Geschlechtswahl

 

Wer es unternimmt, eine menschliche Eizelle mit einer Samenzelle künstlich zu befruchten, die nach dem in ihr enthaltenen Geschlechtschromosom ausgewählt worden ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft. Dies gilt nicht, wenn die Auswahl der Samenzelle durch einen Arzt dazu dient, das Kind vor der Erkrankung an einer Muskeldystrophie vom Typ Duchenne oder einer ähnlich schwerwiegenden geschlechtsgebundenen Erbkrankheit zu bewahren, und die dem Kind drohende Erkrankung von der nach Landesrecht zuständigen Stelle als entsprechend schwerwiegend anerkannt worden ist.

 

§ 4 Eigenmächtige Befruchtung, eigenmächtige Embryoübertragung und künstliche Befruchtung nach dem Tode

 

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
1. es unternimmt, eine Eizelle künstlich zu befruchten, ohne daß die Frau, deren Eizelle befruchtet wird, und der Mann, dessen Samenzelle für die Befruchtung verwendet wird, eingewilligt haben,
2. es unternimmt, auf eine Frau ohne deren Einwilligung einen Embryo zu übertragen, oder
3. wissentlich eine Eizelle mit dem Samen eines Mannes nach dessen Tode künstlich befruchtet.
 
(2) Nicht bestraft wird im Fall des Absatzes 1 Nr. 3 die Frau, bei der die künstliche Befruchtung vorgenommen wird.

 

§ 5 Künstliche Veränderung menschlicher Keimbahnzellen

 

(1) Wer die Erbinformation einer menschlichen Keimbahnzelle künstlich verändert, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
 
(2) Ebenso wird bestraft, wer eine menschliche Keimzelle mit künstlich veränderter Erbinformation zur Befruchtung verwendet.
 
(3) Der Versuch ist strafbar.

(4) Absatz 1 findet keine Anwendung auf
1. eine künstliche Veränderung der Erbinformation einer außerhalb des Körpers befindlichen Keimzelle, wenn ausgeschlossen ist, daß diese zur Befruchtung verwendet wird,
2. eine künstliche Veränderung der Erbinformation einer sonstigen körpereigenen Keimbahnzelle, die einer toten Leibesfrucht, einem Menschen oder einem Verstorbenen entnommen worden ist, wenn ausgeschlossen ist, daß
a) diese auf einen Embryo, Foetus oder Menschen übertragen wird oder
b) aus ihr eine Keimzelle entsteht,
sowie
3. Impfungen, strahlen-, chemotherapeutische oder andere Behandlungen, mit denen eine Veränderung der Erbinformation von Keimbahnzellen nicht beabsichtigt ist.

 

§ 6 Klonen

 

(1) Wer künstlich bewirkt, daß ein menschlicher Embryo mit der gleichen Erbinformation wie ein anderer Embryo, ein Foetus, ein Mensch oder ein Verstorbener entsteht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer einen in Absatz 1 bezeichneten Embryo auf eine Frau überträgt.

(3) Der Versuch ist strafbar.

 

§ 7 Chimären- und Hybridbildung

 

(1) Wer es unternimmt,
1. Embryonen mit unterschiedlichen Erbinformationen unter Verwendung mindestens eines menschlichen Embryos zu einem Zellverband zu vereinigen,
2. mit einem menschlichen Embryo eine Zelle zu verbinden, die eine andere Erbinformation alsdie Zellen des Embryos enthält und sich mit diesem weiter zu differenzieren vermag, oder
3. durch Befruchtung einer menschlichen Eizelle mit dem Samen eines Tieres oder durch Befruchtung einer tierischen Eizelle mit dem Samen eines Menschen einen differenzierungsfähigen Embryo zu erzeugen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer es unternimmt,
1. einen durch eine Handlung nach Absatz 1 entstandenen Embryo auf
a) eine Frau oder
b) ein Tier zu übertragen oder
2. einen menschlichen Embryo auf ein Tier zu übertragen.

 

§ 8 Begriffsbestimmung

 

(1) Als Embryo im Sinne dieses Gesetzes gilt bereits die befruchtete, entwicklungsfähige menschliche Eizelle vom Zeitpunkt der Kernverschmelzung an, ferner jede einem Embryo entnommene totipotente Zelle, die sich bei Vorliegen der dafür erforderlichen weiteren Voraussetzungen zu teilen und zu einem Individuum zu entwickeln vermag.

(2) In den ersten vierundzwanzig Stunden nach der Kernverschmelzung gilt die befruchtete menschliche Eizelle als entwicklungsfähig, es sei denn, daß schon vor Ablauf dieses Zeitraums festgestellt wird, daß sich diese nicht über das Einzellstadium hinaus zu entwickeln vermag.

(3) Keimbahnzellen im Sinne dieses Gesetzes sind alle Zellen, die in einer Zell-Linie von der befruchteten Eizelle bis zu den Ei- und Samenzellen des aus ihr hervorgegangenen Menschen führen, ferner die Eizelle vom Einbringen oder Eindringen der Samenzelle an bis zu der mit der Kernverschmelzung abgeschlossenen Befruchtung.

 

§ 9 Arztvorbehalt

 

Nur ein Arzt darf vornehmen:
1. die künstliche Befruchtung,
2. die Übertragung eines menschlichen Embryos auf eine Frau,
3. die Konservierung eines menschlichen Embryos sowie einer menschlichen Eizelle, in die bereits eine menschliche Samenzelle eingedrungen oder künstlich eingebracht worden ist.

 

§ 10 Freiwillige Mitwirkung

 

Niemand ist verpflichtet, Maßnahmen der in § 9 bezeichneten Art vorzunehmen oder an ihnen mitzuwirken.

 

§ 11 Verstoß gegen den Arztvorbehalt

 

(1) Wer, ohne Arzt zu sein,
1. entgegen § 9 Nr. 1 eine künstliche Befruchtung vornimmt oder
2. entgegen § 9 Nr. 2 einen menschlichen Embryo auf eine Frau überträgt,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
 
(2) Nicht bestraft werden im Fall des § 9 Nr. 1 die Frau, die eine künstliche Insemination bei sich vornimmt, und der Mann, dessen Samen zu einer künstlichen Insemination verwendet wird.

 

§ 12 Bußgeldvorschriften

 

(1) Ordnungswidrig handelt, wer, ohne Arzt zu sein, entgegen § 9 Nr. 3 einen menschlichen Embryo oder eine dort bezeichnete menschliche Eizelle konserviert.

(2) Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Deutsche Mark geahndet werden.

 

§ 13 Inkrafttreten

 

Dieses Gesetz tritt am 1. Januar 1991 in Kraft. Die verfassungsmäßigen Rechte des Bundesrates sind gewahrt. Das vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt und wird im Bundesgesetzblatt verkündet. Bonn, den 13. Dezember 1990

 

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Gesetze zur künstlichen Befruchtung

 

Da es sich bei der Reproduktionsmedizin um eine noch junge Disziplin der Medizin handelt, ist die Bindung an Vorgaben, die dieses Feld betreffen auf wenige Gesetze und Richtlinien begrenzt. Derzeit existieren für Ihren behandelnden Arzt lediglich ein Gesetz (Embryonenschutzgesetz (ESchG)) und eine wichtige Richtlinie (Richtlinie der Bundesärztekammer zur Durchführung der assistierten Reproduktion), die direkt in Verbindung mit der Anwendung und der Ausführung von reproduktionsmedizinischen Eingriffen stehen.

Das Embryonenschutzgesetz (ESchG) ist das deutsche Gesetz zur Regelung der diversen Methoden der künstlichen Befruchtung (eigentlich ausgelegt auf ICSI und IVF). Das Embryonenschutzgesetz wägt dabei die Menschenwürde und das Leben gegenüber den Interessen der Forschung und Wissenschaft ab und regelt in diesem Zusammenhang die Möglichkeiten der Embryonenforschung bzw. beschränkt diese auf das vom Gesetzgeber für erforderlich gehaltene Maß.
Das Embryonenschutzgesetz ist derzeit das strengste Gesetz Europas und verbietet streng reglementiert viele Aspekte, die in anderen Ländern der europäischen Union Gang und Gebe sind. So ist es in Deutschland beispielsweise verboten, im Rahmen der Präimplantationsdiagnostik  eine genetische Untersuchung der Embryonen vor der Rückgabe durchzuführen, die Rückübertragung von mehr als 3 Embryonen während einer ICSI oder IVF zu veranlassen oder gar das Einfrieren oder Weiterkultivieren von bereits geteilten Embryonen durchzuführen.

Im Gegensatz zum Embryonenschutzgesetz, welches die Einsatzmöglichkeiten der künstlichen Befruchtung, deren Grenzen und strafrechtlichen Konsequenzen regelt, wurde in der von der Bundesärztekammer erlassen Richtlinie das Augenmerk vor Allem auf die erforderliche Qualifikation, die ein Arzt für die Berechtigung zu Kinderwunschbehandlung aufweisen muss, gelegt. Darüber hinaus wurden die Vorgaben des Embryonenschutzgesetzes aufgegriffen und in noch genauere Ausführungen bzw. Handlungsanweisungen umgesetzt. Aus diesem Grunde kann die Richtlinie als eine standesrechtliche Regelung bezeichnet werden, die für den Arzt maßgeblich ist.
 
Sollten Sie detaillierte Informationen zu den obigen und weiteren Vorgaben benötigen, können Sie diese gern den Unterkategorien Embryonenschutzgesetz, Sozialgesetzbuch V,  Richtlinien der Kasse sowie den Richtlinien Bundesärztekammer zur Durchführung der assistierten Reproduktion auf dieser Seite entnehmen.


Was ist unter der GIFT zu verstehen?

 

GIFT bedeutet gamete intrafallopian transfer und ist eine Behandlungsmethode der Reproduktionsmedizin die die therapeutische Brücke zwischen der Inseminationsbehandlung und der ICSI bzw. IVF bildet. In der Praxis wird die GIFT-Behandlung dementsprechend als Mischform benutzt und im Rahmen des passenden Symptombildes angewandt.

Im Zuge der Anwendung der GIFT erfolgt zunächst eine hormonelle Vorbehandlung, die der der ICSI bzw. IVF gleichzusetzen ist. Nach der hormonellen Vorbereitung wird eine Reagenzglasbefruchtung, die mit einer Punktion der Follikel einhergeht, vorgenommen. Während dieser erfolgt die Entnahme der Eizellen aus den Eibläschen, welche fortfolgend mit den Spermien des Mannes außerhalb des Körpers zusammengebracht werden. Abschließen vollzieht der Arzt die Rückgabe der Eizellen zusammen mit den Spermien des Mannes in den Eileiter der Frau. Fast immer werden die Eizellen mit Hilfe einer Bauchspiegelung in Narkose entnommen und daraufhin in der gleichen Narkose mit den Spermien zusammen in den Eileiter gegeben. Die Befruchtung findet aus diesem Grund im Eileiter der Frau statt.

 

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Was ist unter der IVF zu verstehen?

 

IVF stellt die Abkürzung der angewandten Methode dar und steht in der Reproduktionsmedizin für die In-vitro-Fertilisation. Bei diesem Verfahren wird die Frau zunächst durch eine Hormontherapie über einen gewissen Zeitraum stimuliert. Die in dieser Zeit gebildeten Eizellen (bis zu 20 Stück) werden daraufhin via vaginale Punktion entnommen. Die Eizellen werden in einem weiteren Schritt im Labor in einem Gefäß zusammengebracht und beobachtet. Nach Eintritt der Befruchtung wachsen die Eizellen für einen gesetzlich begrenzten Zeitraum in einem Brutschrank heran. Nach ca. 2-3 Tagen in diesem werden die Eizellen via Embryotransfer in die Gebärmutter der Frau übertragen. Hierbei ist zu beachten, dass pro Versuch maximal 3 Eizellen übertragen werden dürfen. Bei Frauen unter 35 Jahren wird durch den Arzt meist eine Übertragung von maximal 2 Embryonen empfohlen. Überschüssige Eier aus der Hormontherapie können bis zu einem halben Jahr eingefroren werden.

 

Wann wird die IVF als Behandlungsmethode eingesetzt?

 

Die generelle Voraussetzung für eine Behandlung mittels IVF schreibt vor, dass zum Zeitpunkt der geplanten Schwangerschaft eine ungewollte Kinderlosigkeit vorliegend. Dementsprechend gilt als zusätzliche Voraussetzung, dass keine andere ärztliche Maßnahme dazu geeignet war, eine Schwangerschaft herbeizuführen. Für den Mann gilt, dass er zunächst nachweisen muss, dass überhaupt Spermien in ausreichender Zahl produziert werden. Sollten an dieser Stelle Störungen vorliegen, wird eine erweiterte Analyse der Probe auf Defekte oder Störungen im Erbmaterial empfohlen.


Zudem gelten die generellen Voraussetzungen für eine künstliche Befruchtung. Diese besagen, dass neben der Einschränkung der Fruchtbarkeit Mannes oder der Frau ein maximales Alter von 50 Jahren beim Mann und 40 Jahren bei der Frau sowie ein Mindestalter von 25 Jahren bestehen. Darüber hinaus dürfen Ei- und Samenzellen nur vom zu behandelten Paar verwendet werden, es muss ein negativer HIV Test beider Partner vorliegen sowie eine Rötelimmunität bei der Frau gegeben sein. 

 

Welche Risiken können entstehen?

 

 

Die Risiken und Nebenwirkungen einer IVF hängen vor allem von der Entscheidung des Arztes hinsichtlich der verabreichten Medikamente sowie der Anzahl der für die Rückübertragung vorgesehenen Embryonen ab. Diese werden Ihnen allerdings ausführlich vor Beginn der Behandlung von Ihrem Arzt erklärt.


Generell gilt, dass im Vorab durch die hormonelle Stimulierung der Eierstöcke eine Einschränkung des Wohlbefindens auftreten kann. Durch den Versuch, mehrere Eibläschen am Eierstock zum Reifen zu bringen, kann darüber hinaus ein drücken bzw. ziehen am Eierstock entstehen. Werden zu viele Eibläschen erschaffen, wird von einer Überstimulation gesprochen, die zu Schmerzen führen kann.


Nach Rückversetzung der Embryonen erhöht sich naturgemäß das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft. Je mehr Embryonen (maximal 3) zurückversetzt werden, desto höher ist die Chance auf eine Mehrlingsschwangerschaft. Zwillings- und Drillingsschwangerschaften bedeuten dabei eine erhöhte Gefahr Schwangerschaftserkrankungen und Frühgeburten zu erleiden. Nicht zuletzt besteht bei jeder Schwangerschaft die Möglichkeit, dass diese als Eileiterschwangerschaft ausgeprägt ist. An dieser Stelle müssen Sie überlegen - eine erhöhte Anzahl an Eiern steigert ebenso die Chance auf eine Schwangerschaft. Werden 3 Embryonen eingesetzt, liegt diese im Bereich von 25-30%.


Die Gefahr einer Fehlgeburt scheint nach herrschender Meinung im Rahmen der Behandlung durch eine IVF leicht erhöht. Recherchen haben ergeben, dass diese bei ungefähr 15 Prozent liegt. Im Gegensatz hierzu rangiert die Fehlgeburtenrate bei einer spontanen Schwangerschaft nur knapp unter 10 Prozent.

 

Welche Kosten entstehen für die IVF?

 

Für eine Behandlung im Rahmen der IVF entstehen Ihnen Kosten für die Behandlung selbst sowie für alle Medikamente die für die Hormontherapie und Nachbehandlung benötigt werden. Liegt keine Beteiligung der Krankenkasse an den Gesamtkosten vor, muss mit Kosten in Höhe von ungefähr 3000€ gerechnet werden. Die Kosten sind dabei anhängig davon, welche Medikamente verabreicht und in welcher Dosis diese benötigt werden und bei welchem Arzt die Behandlung durchgeführt wird.


Sollte sich die Krankenkasse an den Kosten beteiligen, so kann die Beteiligung auf Antrag bis zu 50 Prozent betragen. Jedoch ist die Anzahl seitens der Krankenkasse auf maximal 3 Versuche beschränkt.

 

Was ist unter der Insemination zu verstehen?

 

Die Insemination oder auch Samenübertragung ist die derzeit am häufigsten angewandte Methode der künstlichen Befruchtung. Bei dieser Methode werden aufbereitete männliche Samen, die via Masturbation gewonnen wurden, in den Genitaltrakt der Frau, meist den Gebärmutterhals oder den Eileiter, übertragen. Der Vorteil der Methode besteht dabei in einer Verkürzung des Weges, den der Samen bis zur Eizelle zurücklegen muss und somit in einer Erhöhung der Möglichkeit der Befruchtung der Eizelle. Darüber hinaus ist die Insemination der für die Frau am wenigsten belastende Eingriff.

 

Welche Gründe gibt es für eine Insemination?

 

Eine Insemination ist seitens des Arztes immer dann anzuraten, wenn auf Seiten des Mannes eine im Vergleich zur Kontrollgruppe geringe Fruchtbarkeit des männlichen Samens festgestellt wurde. Dies bedeutet, dass durch verschiedene aufeinander folgende Tests erkannt wurde, dass entweder die Anzahl der Spermien zu gering ist oder die Spermien ansich eine zu geringe Beweglichkeit aufweisen.

 

Ebenso wie beim Mann, können auch auf Seiten der Frau körperliche Minderfunktionen zu einer Anwendung der Insemination führen. Die häufigsten Ursachen sind dabei Fruchtbarkeitsstörungen im Sinne eines unregelmäßigen Eisprunges oder die Undurchlässigkeit der Schleimschicht der Frau für die Spermien des Partners. 

 

Welche Arten der Insemination gibt es in der Reproduktion?

 

 

Bei den diversen Arten der Insemination unterscheidet die Reproduktionsmedizin derzeit in 3 unterschiedliche Methoden. Diese sind abhängig davon, wo die Samenzellen des Mannes im Körper der Frau untergebracht werden.

 

Die älteste der 3 Methoden stellt die Kappeninsemination dar. Hierbei werden die Spermien des Mannes in einer eigens dafür genutzten Kappe im Muttermund der Frau platziert. Die Kappe enthält hierbei die Flüssigkeit des Ejakulates sowie die durch den Arzt aufbereitete Spermaprobe des Mannes. Nach einer durch den Arzt festzulegenden Zeit, in welches den Spermien die Möglichkeit gegeben wird sich im Muttermund auszubreiten, wird die Kappe durch die Frau selbstständig entfernt.

 

Erfahrungen zeigen, dass die Erfolgschancen dieser Art der Insemination eher sehr gering sind und der Aufwand in keinerlei Relation zum Ergebnis steht. Aus diesem Grunde wird diese Methode in den meisten Praxen nicht mehr angewandt.

 

Die zweite und am häufigsten angewandte Methode ist die Intrauterine Insemination (IUI). Bei dieser Methode wird die Spermaprobe des Mannes zunächst im Labor aufbereitet. In einem weiteren Schritt wird die eigentliche Insemination durchgeführt, indem die Samenzellen des Mannes mittels eines Katheters direkt in die Gebärmutter gespritzt werden. Der Zeitpunkt der Anwendung ist dabei abhängig vom Eisprung der Frau. Die Samenprobe des Mannes wird erst dann in die Gebärmutter der Frau eingebracht, wenn der Eisprung erfolgt ist.

 

Die Erfolgschancen der intrauterinen Insemination hängen dabei stark von der Qualität der Samenprobe ab. Über den Daumen lässt sich feststellen: je höher die Anzahl der Spermien ist, desto bessere Aussicht besteht auf Erfolg. Generell sei jedoch angemerkt, dass die Erfolgschance einer „normalen“ Schwangerschaft um die 30% liegt. Je Zyklus ist laut Statistik bei einer Intrauterinsichen Insemination eine Erfolgschance von 5-20% anzunehmen.

 

Bei der dritten Methode der Insemination handelt es sich um die Intratubare Insemination (ITI). Bei dieser Methode wird analog der obigen Methode der Samen des Mannes zunächst aufbereitet. Im Gegensatz zur Intrauterinsichen Insemination wird der Samen jedoch nicht in die Gebärmutter, sondern in den Einleiter der Frau gespritzt. Sinn dieser Art der Insemination soll es sein, den Weg der Samen zu Ei soweit wie möglich zu verkürzen und dementsprechend eine höhere Schwangerschaftsrate zu erreichen. Genaue Angaben über Erfolgschancen der Intratubare Insemination sind derzeit nicht zu erhalten. Es wird aber geschätzt, dass die Erfolgschance analog der Intrauterinsichen Insemination anzumehmen ist. 

 

Welche Kosten werden durch die Krankenkasse übernommen?

 

 

In der Regel übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen 50 Prozent der Medikamenten- und Arztkosten. Für den Fall, dass die Insemination ohne hormonelle Stimulation sattfindet, bewilligen die gesetzlichen Krankenkassen bis zu 8 Versuche. Für den Fall der Insemination mit hormoneller Stimulation werden bis zu 3 Inseminationen übernommen. Der Eigenanteil der Kosten übersteigt hierbei kaum die 200€ Grenze für eine Insemination ohne hormonelle Stimulation. Sollten Sie eine Insemination mit zusätzlicher Hormoneinnahme in Anspruch nehmen, müssen Sie mit Kosten von bis zu 1.000€ rechnen.


Um eine Insemination durch die Krankenkasse gegenfinanziert zu bekommen müssen jedoch diverse Grundbedingungen erfüllt sein. Sie müssen verheiratet sein; es dürfen keine fremden Eizellen/Samenzellen verwendet werden, beide Partner müssen einen negatives Aids Test haben, beide Partner müssen mindestens 25 Jahre alt sein, die Frau darf nicht älter als 40 Jahre sein und es muss ein genehmigungspflichtiger Behandlungsplan des Arztes vorliegen.

 

 

Generell wird für jede Methode eine zusätzliche Unterstützung durch Hormone angeraten, da diese die Chance auf eine Schwangerschaft erhöhen. Im Rahmen der Insemination sind beide Varianten (mit und ohne Hormontherapie) möglich, für die In Vitro Fertilisation sowie die ICSI ist eine Hormonstimulation zwingend notwendig.


Was muss Ihre Krankenkasse beitragen?


Wenn es um die Kosten für einen Reproduktionsmedizinischen Eingriff geht, stellen sich in der Regel 2 Fragen: Welche Kosten werden mir entstehen und welchen Anteil davon wird die Krankenkasse übernehmen bzw. welchen Anteil muss ich selbst tragen?

Für die gesetzliche Krankenversicherung wurde vom Gesetzgeber das Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz  erlassen, welches am 01.01.2004 in Kraft trat. Dieses regelt detailliert, welche Kosten und Behandlungen durch die GKV übernommen werden müssen. Im groben bedeutet dies, dass:
 

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