Wie Schwangere Risiken vorbeugen können – Teil 1

 

Wie Schwangere Risiken vorbeugen können – Teil 1

Die Schwangerschaft ist meist eine aufregende Zeit, gelegentlich etwas anstrengend und oft voller Freude – dennoch hält sie für die werdende Mutter und Ihr Kind einige Risiken bereit, die das Paar kennen sollte. Dann heißt es auf die Warnsignale des Körpers zu hören und am besten vorbeugend zu versuchen eventuellen Risiken entgegenzusteuern. Welche Gefahren das sind, können Sie nachfolgend lesen:
 

Alkohol

„Ein Gläschen in Ehren, kann keiner verwehren“ heißt es oft, wenn ein Schluck Alkohol der Situation entsprechend angebracht wäre. Was in der Regel kein Problem darstellt, gilt nicht für die Schwangerschaft: Denn schon der kleinste Schluck Alkohol kann dem Kind schaden. Vor allem im ersten Schwangerschaftsdrittel, wenn sich Gliedmaßen, Gehirn und die inneren Organe entwickeln, richten schon kleine Mengen Alkohol (der als Gift wirkt) schwere Schäden anrichten. So können beispielsweise Wachstumsverzögerungen oder Störungen der Organ- und Gehirnentwicklung auftreten, auch Fehl- oder Frühgeburt sind keine Seltenheit. Wissenschaftlich bewiesen ist zudem, dass regelmäßiger Alkoholkonsum dem Kind mehr schadet als gelegentlicher Konsum und mit zunehmender Menge des konsumierten Alkohols die Gefahr für das Kind proportional steigt.

Essen für Zwei

Warum sich dieses Argument „in der Schwangerschaft sollte man für Zwei essen“ so hartnäckig hält, entzieht sich bisweilen jeder logischen Grundlage. Fakt ist zwar, dass viele Frauen während ihrer Schwangerschaft nie gekannte Heißhungerattacken erleben, als „Essen für Zwei“ sollte die körperliche Reaktion jedoch nicht definiert werden. Im Gegenteil ist es sogar so, dass eine übermäßige Kalorienaufnahme während der Schwangerschaft zu einer überdurchschnittlich starken Gewichtszunahme führt, die die Gefahr einer Schwangerschaftsdiabetes bzw. Gestose signifikant erhöht. Richtig ist hingegen, dass Schwangere vor allem mehr Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe für ihren veränderten Stoffwechsel und für das Wachstum des Kindes benötigen. Klasse statt Masse sollte daher die Devise bei der Ernährung sein.

Fasten
 

Fasten ist das genaue Gegenteil der übermäßigen Gewichtszunahme und sollte während der Schwangerschaft keinesfalls praktiziert werden. Denn ein Nahrungsentzug ist nicht nur für den mütterlichen Körper belastend, auch das Kind kann in seiner Entwicklung massiv beeinträchtigt werden. Abzuraten ist auch von Obst- oder Reistagen zur Entwässerung, denn wissenschaftlich ist belegt, dass die Verfahrensweise weder gegen Wassereinlagerungen der Mutter hilft, noch dass die gewählte Ernährungsweise das Kind mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt.

Zigaretten

Die gute Nachricht vornweg: Ihr Baby leidet nicht unter einem Entzug leiden, wenn Sie das Rauchen während der Schwangerschaft aufgeben. Sollten Sie jedoch nicht aufhören können, steigt die Gefahr einer Fehl- und Frühgeburt deutlich an. Zudem wiegen Kinder von Raucherinnen zur Geburt weniger, sind deutlich anfälliger für Infekte und weisen nach der Geburt ein unterschwelliges Suchtverhalten auf.
 
Medikamente

Wie bei einer Krankheit auch, insbesondere aber in der Schwangerschaft, sollten Sie Vorsicht und Zurückhaltung bei der Einnahme von Medikamenten walten lassen. Folgender Grundsatz sollte dabei gelten: Fragen Sie vor jeder Einnahme von Medikamenten generell einen Arzt und lassen Sie sich möglichst die niedrigst möglichen Dosis nennen. Beachten Sie aber auch, dass pflanzliche Arzneimittel nicht unbedenklich sind und deren Wirkstoffe wie die der synthetisch hergestellten unter das Arzneimittelgesetz fallen. Aspirin beispielsweise sollten Sie in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft gänzlich meiden.

 
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